Kinderbett oder Babybett?

5. September 2012 | Von | Kategorie: Kinderbetten

Das Kind soll schlafen – tief und fest und möglichst ohne Unterbechung bis zum nächsten Morgen, und das natürlich unter besten Bedingungen. Nur: Welches Kinderbett ist für welches Alter das richtige? Wie oft muss man ein neues Möbel anschaffen? Grundsätzlich sind für die Zeit vom Säuglingsalter bis zu etwa 12 Jahren drei Bett-Typen zu empfehlen.

Babys wollen Nähe

Ein Neugeborenes will vor allem eins: Seine Mutter ganz nah bei sich wissen, gerade auch nachts, wenn alles dunkel ist und die Welt so anders aussieht. Und die Mutter wird schnell feststellen, dass es für sie viel entspannter ist, nachts nicht nach nebenan ins Kinderzimmer eilen zu müssen, wenn das Kleine beruhigt werden oder trinken möchte.


Welches Kinderbett in welchem Alter? www.babybett-info.de liefert die Antwort. Foto: „Mutter und Kind“ © Benjamin Thorn / pixelio.de.

Darum ist für die ersten Lebensmonate ein sogenanntes Beistellbett ideal, dass sich mit höhenverstellbaren Haken am Elternbett befestigen lässt. Die Matratze von Kinder- und Elternbett bilden so eine durchgehende Fläche, das Kleine kann bei Bedarf in den Schlaf gestreichelt oder zum Stillen an die Brust gelegt werden, ohne dass jemand dafür aufstehen muss. Trotzdem haben Mutter und Kind jeder einen eigenen Schlafbereich, und durch das Bettgitter an den drei Außenseiten des Beistellbetts kann das Kind nicht nachts vom Elternbett herunter kullern.

Das Beistellbett ist das geeignete Babybett für die ersten Monate – hier: FabiMax Beistellbett Babymax basic natur, inkl. Matratze und Nest Amelie.

Mobile Kleinkinder brauchen Sicherheit

Sobald das Baby mobiler wird, etwa wenn es sich vom Rücken auf den Bauch und zurück drehen kann, ist das Beistellbett nicht mehr erste Wahl. Das Kind könnte jetzt nachts über die Elternmatratze auf den Boden gelangen – das heißt in den meisten Fällen: plumpsen. Hinzu kommt, dass die meisten Kleinkinder mit etwa neun Monaten ohnehin zu groß für gängige Beistellbetten werden.

Jetzt bietet ein klassisches Gitterbett Sicherheit, das entweder frei im Elternschlafzimmer oder auch im Kinderzimmer stehen kann (inzwischen hat sich der Schlafrhythmus meist eingependelt, so dass die Eltern nachts nicht mehr so oft nach dem Nachwuchs sehen müssen und in Ruhe schlafen können).

Später macht sich ein Gitterbett im Kinderzimmer ganz gut – hier: Schardt Kinderbett Felix 60×120 cm.

Was die Größe angeht, so sollte das Matratzenmaß nicht kleiner als 60 x 120 cm sein. Unbedingt darauf achten, dass der Matratzenrost höhenverstellbar ist! Denn während man sich mit einem kleineren Kind lieber nicht so tief nach unten bücken möchte, kann ein Einjähriger unter Umständen schon über das Gitter klettern, wenn der Boden des Betts nicht tief genug angebracht ist.

Lieber Hochbett als Juniorbett

Abzuraten ist von der Variante, bei der ein Gitterbett später zum Juniorbett umgebaut werden kann. In diesem Fall können die Gitterseiten durch (mitgelieferte) normale Bettseiten ersetzt werden, wenn das Kleine nicht mehr so klein ist, dass es mit Gittern schlafen möchte. In der Regel wird das mit etwa drei Jahren der Fall sein.

Häufig ist dann aber schon ein Geschwisterchen da, das das Gitterbett des Großen erben soll, so dass es mehr Sinn ergibt, für das ältere Kind ein ganz neues Bett anzuschaffen, statt das bestehende Gitterbett zum Juniorbett umzubauen und gleichzeitig in ein zweites Gitterbett zu investieren. Zumal es für Dreijährige und ältere Kinder nichts Aufregenderes gibt als ein Hoch- oder Abenteuerbett! Sollte tatsächlich ein Geschwisterkind auf der Welt (oder geplant) sein, empfiehlt sich auch die Anschaffung eines Doppelstockbetts.


Bei mehreren Kindern bietet sich irgendwann die Anschaffung eines Hochbetts an. Foto von „Last Hero“ unter einer CC BY-SA 2.0 Lizenz.

Die anfangs nicht genutzte zweite Ebene kann solange als Spiel- und Kuschelfläche verwendet werden, bis Brüderchen oder Schwesterchen alt genug ist, vom Gitter- ins Stockbett überzusiedeln. Mit dieser Variante kommt man in der Regel gut aus – bis zum Eintritt der Pubertät, wenn der Nachwuchs ohnehin vollkommen unberechenbar wird und vermutlich neue, „erwachsenere“ Lösungen überlegt werden müssen.

Das Stockbett bzw. Hochbett bietet sich für Geschwisterchen an – hier: Hochbett Etagenbett aus Holz WEISS inkl. Lattenroste 90×200 cm.

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